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August Höglinger »
Blog Einsichten

In diesem Blog findest du Geschichten aus und vom Leben. Aus einer sichtbaren und unsichtbaren Welt. Ich möchte dich teilhaben lassen an meinen Erkenntnissen, Denkanstößen, Inspirationen, Erfahrungen, Ideen und neuen Plänen.
Dieser Blog ist vor allem für Absolventinnen und Absolventen meiner Seminare und Lehrgänge eingerichtet, denn mit Ihnen verbindet mich eine tiefe Herzensbeziehung und ein Stück gemeinsamen Weges.

Natürlich sind alle Besucherinnen und Besucher herzlich willkommen.
In diesem Sinne freue ich mich und wünsche allen tiefe Einsichten.

Herzlichst
August

Archiveinträge




02.09.2026

Fülle und Leere

Es geht um die innere Fülle und die Fülle im Außen. 
Bei der äußeren Fülle, kämpfen wir mit der Überfülle. ZB an Informationen und Desinformationen, an Festen und Kulturangeboten, an Freizeitangeboten generell. Aber auch an Angeboten von Lebensmittel, elektrischen und elektronischen Gegenständen, Spielzeug, Bücher, die Liste ließe sich endlos fortsetzen. Auch das gesamte Wirtschaftsleben leidet an der Völlerei, da permanentes Wachstum gefordert ist. 
Im Gegensatz dazu gibt es aber auch viele menschliche Bereiche, wo immer noch Mangel herrscht. Die Kluft zwischen Mangel und Überfülle wird immer größer. 
Gott ist großzügig und bietet uns alles in Fülle an. Ungesund ist die Überfülle. Der bewusste Verzicht wäre gefragt. Aber auch das Maß halten ist enorm wichtig – das richtige Maß. Nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig. 
Wenn ich auf meine Vorfahren zurück blicke, sehe ich pures Unverständnis was das Thema (Über-)Fülle anbelangt. Es gab kaum Süßigkeiten und man bewegte sich sehr viel. Ein wenig habe ich diese Zustände selber erlebt. Die Erfahrung mit dem Zuwenig haben die Vorfahren in unsere DNA eingespeichert, mit dem Zuviel gibt es keine Erfahrung. Das bedeutet, dass das richtige Verhalten zu diesem Thema neu aufgebaut werden muss. 

In der Fülle muss ich mich entscheiden und auf Vieles verzichten. Früher war so wenig da, dass keine Auswahl zu treffen war. Erst wo das Viele verschwindet, kann die Fülle in uns aufgehen.

Herzlichst
August