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August Höglinger »
Blog Einsichten

In diesem Blog findest du Geschichten aus und vom Leben. Aus einer sichtbaren und unsichtbaren Welt. Ich möchte dich teilhaben lassen an meinen Erkenntnissen, Denkanstößen, Inspirationen, Erfahrungen, Ideen und neuen Plänen.
Dieser Blog ist vor allem für Absolventinnen und Absolventen meiner Seminare und Lehrgänge eingerichtet, denn mit Ihnen verbindet mich eine tiefe Herzensbeziehung und ein Stück gemeinsamen Weges.

Natürlich sind alle Besucherinnen und Besucher herzlich willkommen.
In diesem Sinne freue ich mich und wünsche allen tiefe Einsichten.

Herzlichst
August

Archiveinträge




29.04.2026

Geist Gottes

Ohne den kraftvollen Geist Gottes ist es uns nicht möglich, die je eigene Lebensaufgabe zu erfüllen. Daher ist es nicht nur notwendig, diese Aufgabe zu kennen, sondern sich auch zu öffnen für den Geist Gottes. Das heißt, ich räume alles weg, was dem Geist Gottes im Wege steht.
Sich für den Geist offen zu halten, ist nicht selbstverständlich. Aber ohne den Geist erreichen wir unser Ziel nicht. Wer ohne Beziehung zu Gott nur im Geist dieser Welt lebt, wird als „geistig Toter“ gezählt.
Jesus sagt: “Ich hole euch aus euren Gräbern. Ich gebe meinen Geist in euch, dann werdet ihr lebendig.“ Wir sind aufgefordert, uns auf eine belebende Beziehung zu Gott und den Mitmenschen einzulassen.
Der von Gott gegebene Geist der Wahrheit ist unser Beistand.

Herzlichst
August

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22.04.2026

Persönliche Anlagen

Ich kann sehen, was im Menschen angelegt ist und was nicht angelegt ist. Das heißt, was trägt er in sich und ist daher jederzeit abrufbar. 
Das bedeutet, ich kann einen zuverlässigen Hinweis geben, was einem Menschen mit Erfolg kurzfristig zugemutet werden kann und was nicht. Das ist bei Entscheidungen eine wichtige Information. 
Angelegte Fähigkeiten sind manchmal schon ganz ausgereift und brauchen nicht mehr weiter geübt werden. Wenn etwas nicht angelegt ist, sind Lernschritte notwendig, um weiter zu kommen.

Herzlichst
August

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15.04.2026

Verdrängung

Verdrängung ist eine natürliche Einrichtung der Seele, um sich in belastenden und überfordernden Situationen zu entlasten. Dies können unter anderem traumatische Erlebnisse sein, sowie schambesetzte Ereignisse, ein Zuviel an emotionalen Anforderungen oder Erfahrungen, welche mit tiefen seelischem Schmerz verbunden sind. 
Leider wird häufig vergessen, die Dinge dann aufzuarbeiten, wenn dazu wieder seelische Kapazität vorhanden ist. Auch weil manchmal die Idee dahinter steht, das die „Angelegenheit“ schon erledigt oder verschmerzt ist. 
Stattdessen wird Energie investiert in das „Gutgehen“. Einige Ärzte haben mir Patienten geschickt, die körperlich total gesund waren, aber unter undefinierbaren Schmerzen litten. Bei den ersten Fällen – sie waren sehr individuell – konnte ich keine Gesetzmäßigkeit erkennen. Erst nach den ersten 10 Personen wurde mir klar, dass sie alle etwas verdrängt hatten.
Sie hatten das Verdrängte vor die Tür gestellt und das hat sich dann irgendwann durch Kratzen an der Tür (=Schmerzen) bemerkbar gemacht. Es ist manchmal schwierig, das dazugehörige Verdrängte zu finden. Mit der Gabe der inneren Schau ist es möglich.

Herzlichst
August

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08.04.2026

Voraussetzung für die innere Schau

Was ist Voraussetzung für die innere Schau?
Sie ist eine Gabe Gottes. Man kann selbst viel dafür tun, letztendlich ist es aber ein Geschenk Gottes. Aus sich selbst heraus kann man nichts bewirken. Es gelingt nur, wenn man sich mit sich selber schonungslos und wahrhaftig auseinandersetzt und immer mit Gottes Führung. 
Um mehr und klar zu sehen, muss man die Wahrnehmungsschwelle sukzessive senken. Mir haben dazu die Meditation und Aufstellungen sehr geholfen. Damit wurde mir der Blick auf seelische Zusammenhänge gegeben. Weiters ist ein liebendes und offenes Herz eine Vorbedingung. 
Ein Aspekt der inneren Schau ist mir heute deutlicher geworden. Ich sehe viele Dinge sehr klar. Ich sehe sie aber in den meisten Fällen nur mit meinen Augen, aus meinem Blickwinkel. Es ist noch einmal bereichernder, wenn ich zusätzlich den Blickwinkel des anderen sehe, dies ist aber nur möglich, wenn beim anderen die Offenheit dafür da ist.

Herzlichst
August

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01.04.2026

Innere Schau und Empathie

Die innere Schau sucht die Erkenntnis um der Wahrheit willen. Wenn ich die innere Schau aktiviere, dann kann ich nicht gleichzeitig empathisch sein. Wenn ich empathisch bin, dann trete ich in die emotionale Welt des Klienten ein. Als innerer Schauer bin ich distanziert und es steht mir ein größerer Lösungsraum zur Verfügung. 
Wenn ich empathisch bin, steht mir nur das zur Verfügung, was auch dem Klienten zur Verfügung steht. Nichts darüber hinaus, was einer Lösung und Heilung dienlich wäre. Wesentlich ist auch, dass ich völlig wertfrei agiere, also nichts bewerte was ich höre oder sehe, auch nicht die Aussagen meines Klienten.
Nach der inneren Schau frage ich den Klienten, wo er ist. Dann kann ich bei ihm wieder emotional einsteigen.

Herzlichst
August