In diesem Blog findest du Geschichten aus und vom Leben. Aus einer sichtbaren und unsichtbaren Welt. Ich möchte dich teilhaben lassen an meinen Erkenntnissen, Denkanstößen, Inspirationen, Erfahrungen, Ideen und neuen Plänen.
Dieser Blog ist vor allem für Absolventinnen und Absolventen meiner Seminare und Lehrgänge eingerichtet, denn mit Ihnen verbindet mich eine tiefe Herzensbeziehung und ein Stück gemeinsamen Weges.
Natürlich sind alle Besucherinnen und Besucher herzlich willkommen.
In diesem Sinne freue ich mich und wünsche allen tiefe Einsichten.
Herzlichst
August
Archiveinträge
25.03.2026
Innere Schau
Warum ist die innere Schau nicht weiter verbreitet, obwohl 80% der Teilnehmer in meinen Seminaren einen Zugang dazu haben? Es braucht verdammt viel Mut. Denn man weiß nicht, was man zu sehen bekommt. Man muss das in der Seele verkraften können.
So wächst diese Gabe, die auf dem absoluten Gottvertrauen beruht, im Laufe der Zeit, in der man stärker wird. Man muss stärker werden um das Gesehene zu verkraften und zuordnen zu können. Es braucht wahrhaft viel Mut, die Wahrheit sehen zu können, die sich einem zeigt.
Bei mir war eine wesentliche Voraussetzung die Entscheidung, ein wahrhaftes Leben zu führen, wahrhaftig zu sein. In der Wahrheit zu sein die Wahrheit zu sein, die ich in Zürich Anfang der 90er Jahre getroffen habe. Das war der Startschuss und Beginn eines langen Prozesses, der auch viele meiner Beziehungen betroffen hat. Und es ist immer wieder eine neue Entscheidung, weil mit der eigenen Entwicklung das Sehen und Erkennen tiefer wird. Es bringt auch sehr oft etwas zu Tage, was so nicht vorstellbar und denkbar ist.
Herzlichst
August
18.03.2026
Innere Schau als Gabe
Die innere Schau ist eine Gabe. Die innere Schau ist nicht nur ein Teil der Intuition, sie ist vielmehr eine Ausdrucksform der Liebe Gottes. Sowie jede Gabe eine Ausdrucksform der Liebe Gottes ist.
Bei der inneren Schau braucht man den Mut, Dinge nicht zu verstehen und sie auch nicht einordnen zu können. Und auch auf den Versuch zu verzichten, sie einordnen oder verstehen zu wollen, sondern sie als Wahrheit anzuerkennen. Vieles was man sieht, kann man auch emotional und intellektuell nicht fassen. Und das kann durchaus sehr herausfordernd sein.
Durch die innere Schau besitze ich die Gabe, voraus und hinter die Dinge zu sehen. Das heißt, das Unsichtbare hinter dem Sichtbaren zu sehen.
Die innere Schau ist deswegen so kostbar, weil die meisten Menschen, die zu mir kommen, ein verschlossenes Herz haben. Und ich kann dennoch in ihr Herz schauen, obwohl es zu ist. Genau das ist ein wichtiger Teil der Gabe.
Herzlichst
August
11.03.2026
Wünsche
Gute und schlechte Wünsche sind Behinderungen und Beschränkungen. Wünsche stehen der Demut entgegen. Demut bedeutet, alles so zu nehmen, wie es ist. Dass schlechte Wünsche Wirkung haben können, ist den meisten Menschen bekannt, dass aber gute Wünsche eine Einschränkung und Belastung sein können, ist kaum jemand bewusst.
Ich spüre die großen Ängste die hinter den Wünschen liegen sehr stark. Bisher hatte ich keinen Zugang zu diesen Ängsten. Ich entschuldige mich, dass ich diese Ängste mit ausgelöst habe, es war mir bisher nicht bewusst.
Herzlichst
August
04.03.2026
Teil und Gegenteil
Ich möchte die Komplexität von Teil und Gegenteil erkennen. Teil und Gegenteil bedingen einander: Wenn ich über das Leben spreche, dann muss ich auch über den Tod sprechen. Wenn ich über die Liebe spreche, muss ich auch über Angst und Schmerz sprechen. Wenn ich über Gott spreche, muss ich über das Seiende und das Nichtseiende sprechen. Wenn ich über das Gute rede oder tue, sollte ich darauf achten, ob es vielleicht einem anderen schadet oder etwas verhindert.
Herzlichst
August
